Persönliche oder brisante Daten, welche nicht für andere Personen zugänglich sein sollten, kann man in Papierform einfach verbrennen oder zerschreddern, bei digitalen Daten entstehen aber Schwierigkeiten.
Digitale Daten zu vernichten ist relativ aufwendig und nicht einfach mit dem Löschen von der Festplatte getan. Auf der Festplatte liegen verschiedene Daten wie Dokumente, Programme oder Mediendateien in unterschiedlichen Bereichen der Festplatte, wo sie über Magnetlesegeräte erstellt werden und für den Nutzer zur Verfügung stehen. Diese Bereiche werden bei einem einfachen Löschvorgang nicht überschrieben, sie werden nur als gelöscht markiert. Kommen neue Datenmengen hinzu, die diese Bereiche als Speicherplatz benötigen, so werden die Partitionen wieder überschrieben und die Altdaten sind vernichtet. Allerdings ist das nur in den seltensten Fällen sofort der Fall, daher sollte man die Daten digital schreddern, wenn sie endgültig gelöscht werden sollen.
Beim Schreddern werden die Daten mit einem selbst festzulegenden Code überschrieben, der die Partition einnimmt und so die Altdaten ersetzt. Im Internet ist diese Methode nur schwierig vom Nutzer durchführbar, da die Daten auf Festplatten fremder Server vorliegen. Auf diese Partitionen haben nur die Webadministratoren Änderungsrechte, deshalb muss man sie um Hilfe bitten, wenn man persönliche Internetdaten endgültig löschen möchte. Vertrauliche Daten vernichten ist im Internet demnach schwieriger als solche, die sich auf dem privaten PC befinden.
21. Dezember