Monitore für den Computer gibt es solange wie der Computer selbst, doch die Qualität und Größe hat sich in den letzten Jahren doch stark verändert.
Als Computermonitore werden Peripheriegeräte bezeichnet, die als Datenverarbeitungs- und Ausgabegeräte visuelle Daten in Zeichen- oder Bildform darstellen. Monitore werden auf Basis von Braunschen Röhren seit Mitte der 1950er Jahre verwendet. In den Anfängen wurden vor allem Zeichen dargestellt. Dies geschah zum Beispiel mit Hilfe vektorieller Ansteuerung.
Seit den 1980er Jahren wurden graphische Darstellungen zunehmend wichtiger, besondere Bedeutung kam der Entwicklung von Computer Aided Design und grafischen Benutzeroberflächen zu. Monitore wurden immer mehr zur Darstellung von Bildern oder Videos genutzt. Seit den 2000er Jahren nimmt die Bedeutung von Flachbildschirmen zu, die auf der Flüssigkristalltechnik basieren. 2003 übertraf der Verkauf dieser Flachbildschirme erstmals den Verkauf der konventionellen Röhrenmonitore. Die technische Entwicklung der Computermonitore schreitet immer schneller fort, so dass sowohl die Größe (Bildschirmdiagonale) als auch die Bildauflösung (in Pixel) sowie die Bildwiederholfrequenz (in Hertz) beständig zunehmen. Während in den späten 1990er Jahren 15 Zoll- und 17 Zoll-Monitore die Regel waren, werden heute kaum noch Geräte unter 22 Zoll verkauft, üblich sind 24 Zoll und mehr.
Heute werden Bildschirme mit den unterschiedlichsten Darstellungstechniken hergestellt. Am populärsten sind LCD- und Plasma-Bildschirme, daneben gibt es jedoch noch Kathodenstrahlröhrenbildschirme, Dünnschichttransistorbildschirme, Surface-conduction Electron-emitter Displays, Bildschirme, die organische Leuchtdioden nutzen, sowie Feldemissionsbildschirme.
Auf dem Markt für Privatanwender sind allerdings nur die zuerst genannten Ausführungen relevant. Flachbild-Computermonitore weisen gegenüber Röhrenmonitoren einige Vorteile auf. Zum einen nehmen sie aufgrund ihrer geringeren Tiefe weniger Platz am Arbeitsplatz ein, zum anderen zeichnen sie sich gegenüber den schweren Röhrenmonitoren durch ein deutlich leichteres Gewicht aus. Im Gegensatz zu früheren Modellen weisen heutige Flachbildschirme quasi keine Nachteile in der Darstellung von dreidimensionalen Bildern (zum Beispiel bei Computerspielen) auf.
Charakterisiert werden Flachbildschirme in der Regel durch die Größe (Diagonale), ihre Auflösung (bei 24 Zoll-Monitoren 1920x1200 dpi), ihre Reaktionszeit (in der Regel 2 bis 25 Millisekunden), sowie ihren Kontrast, ihre Helligkeit, den Blickwinkel und ihre Pixeldichte.
22. Mai