Fingerabdruck Scanner erleichtert Identifizierung

Um die Sicherheit auf Flughäfen zu erhöhen, Reisepässe fälschungssicher zu machen oder den eigenen Computer oder Tresor vor unbefugtem Zugriff zu schützen, wird oft der Fingerabdruck als Erkennungsmerkmal eingesetzt.

Der Fingerabdruck einer Person gilt gemeinhin als zweifelsfreies Erkennungsmerkmal und so hat er sich nicht nur bei der kriminalistischen Beweisführung, sondern auch in der Sicherheitstechnik durchgesetzt. Egal, ob es darum geht, mit den entsprechenden biometrischen Daten im Reisepass oder Personalausweis die Papiere möglichst fälschungssicher zu machen oder ob es darum geht private Daten auf dem Computer oder Wertsachen im heimischen Tresor zu schützen. Um das Sicherheitspotential zusätzlich zu erhöhen und es potentiellen Dieben beispielsweise zu erschweren, mithilfe einer Kopie den Scanner zu überlisten, können moderne Geräte heute zudem nicht mehr nur den Fingerabdruck als solchen erkennen. Darüber hinaus ist auch eine sogenannte „Lebenderkennung“ möglich. Konkret bedeutet dies, dass der Scanner beispielsweise erkennt, ob ein Puls vorhanden ist oder eine Blutzirkulation, so dass er eine Fälschung auch als solche erkennt. Möglich wird dies unter anderem durch Wärmebilder oder Tiefenmuster in 3D.

Heutzutage gibt es in der Regel zwei Arten der entsprechenden Geräte. Das eine Gerät wird als „stillstehend“ bezeichnet, das anderes als „bewegt“. Bei letzterem legt eine Person ihren Finger auf eine designierte Fläche, der Scanner fährt unter dieser Fläche durch und der Abdruck wird gescannt. Bei der stillstehenden Variante dagegen muss der Finger proaktiv über eine ausgewiesene Fläche gezogen werden. Je nachdem, wie gleichmäßig der Finger über die Fläche gezogen wird, kann das entsprechende Bild qualitativ minderwertiger sein als bei der bewegten Variante. Dafür hat das stillstehende Verfahren allerdings den Vorteil, dass es wesentlich günstiger in der Anschaffung ist.

Wie der Scanner jeweils funktioniert, kann ebenfalls sehr unterschiedlich sein. So gibt es insgesamt drei Möglichkeiten: ein Ultraschall-Verfahren, ein sogenanntes kapazitives Verfahren und eine Infrarot-Variante. Allen Varianten eigen ist die Tatsache, dass der Fingerabdruck meist als Ganzes aufgenommen wird und nicht in verschiedenen Teilabschnitten. Möglich wird dies durch eine spezielle Kamera, die die entsprechenden Bilder auch direkt verarbeiten kann.

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